Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung des Abschlusses oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und gewerbliche Räume, die Verwaltung von gewerblich genutzten Objekten sowie die Entwicklung und Betreuung von Immobilienprojekten. Die Firma ist darüber hinaus zur Vornahme aller Geschäfte und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Geschäftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen.

  1. Angebote

Allen Angeboten liegen die uns erteilten Auskünfte zugrunde. Die Angebote werden nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Sie sind freibleibend und unverbindlich. Irrtum, Auslassungen, Zwischenverkauf bzw. Zwischenvermittlungen bleiben vorbehalten.

Alle Angaben erfolgen im Auftrag des Eigentümers, wofür wir keine Haftung übernehmen, insbesondere für Zahlen- und Flächenangaben. Bei ernsthaftem Interesse ist eine Objektbesichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung über unser Büro möglich. Das Angebot erfolgt im qualifizierten Auftrag für den Eigentümer und ist nur für den Selbstinteressenten bestimmt und streng vertraulich zu behandeln. Die Informationen über das Objekt dürfen ohne unsere Erlaubnis weder im Original noch inhaltlich an Dritte weitergegeben werden. Der Empfänger des Angebotes haftet uns gegenüber für alle Schäden, die durch Zuwiderhandlung entstehen, insbesondere schuldet der Empfänger die oben genannte Provision auch dann, wenn ein Kaufvertrag über das Angebot nicht vom Empfänger selbst, sondern auch von einer Person oder Firma abgeschlossen wird, an die der Empfänger die Maklerinformation unbefugt weitergegeben hat.

  1. Weitergabe von Informationen und Unterlagen

Die Angebote und Mitteilungen sind nur für den Empfänger selbst bestimmt, vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Kommt infolge unbefugter oder befugter Weitergabe ein Vertrag mit diesem Dritten zustande, so führt dies ebenfalls zu einem Provisionsanspruch unsererseits in voller Höhe.

  1. Vorkenntnis

Ist ihnen die durch uns nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages bereits bekannt, so sind sie verpflichtet, uns dies unverzüglich, spätestens innerhalb von 8 Tagen schriftlich anzuzeigen. Anderenfalls ist in jedem Falle bei Abschluss eines Vertrages über das nachgewiesene Objekt eine Provision an uns zu zahlen.

  1. Provisionsanspruch

Unser Provisionsanspruch entsteht, sobald aufgrund unseres Nachweises bzw. unserer Vermittlung ein Vertrag bzgl. des von uns benannten Objektes zustande gekommen ist, hierbei genügt Mitursächlichkeit. Wird der Vertrag zu anderen als den ursprünglich angebotenen Bedingungen abgeschlossen, oder kommt er über ein anderes Objekt des von uns nachgewiesenen Vertragspartners zustande, so berührt dieses unseren Provisionsanspruch nicht, sofern das zustande gekommene Geschäft mit dem uns von angebotenen Geschäft wirtschaftlich identisch ist oder in seinem wirtschaftlichen Erfolg nur unwesentlich von dem angebotenen Geschäft abweicht. Entsprechendes gilt, wenn ein anderer als der ursprünglich vorgesehene Vertrag geschlossen wird (z.B. Kauf statt Miete, Erbbaurechtsverkauf). Unser Provisionsanspruch bleibt auch bestehen, wenn der abgeschlossene Vertrag durch den Eintritt einer auflösenden Bedingung erlischt. Dasselbe gilt, wenn ein Vertrag durch Aushebung eines gesetzlichen oder vertraglichen Rücktrittsrechtes erlischt, sofern das Rücktrittsrecht aus von einer Partei zu vertretenen Gründen oder sonstigen in der Person einer Partei liegenden Gründen ausgeübt wird.

  1. Folgegeschäft

Ein Provisionsanspruch steht uns auch dann zu, wenn im zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem ersten von uns vermittelten bzw. nachgewiesenen Vertrag weitere vertragliche Vereinbarungen zustande kommen.

  1. Fälligkeit der Provision

Unser Provisionsanspruch wird bei Abschluss des Hauptvertrages fällig. Die Provision ist zahlbar innerhalb von 3 Tagen nach Rechnungslegung ohne jeden Abzug.

Im Verzugsfalle sind Verzugszinsen in Höhe von 5% p.a. fällig.

  1. Provisionssätze

Die nachstehend aufgeführten Provisionssätze sind mit Abschluss des Maklervertrages zwischen ihnen und uns vereinbart.

a) Kauf Bei An- und Verkauf errechnet von dem erzielten Gesamtkaufpreis und von allen damit in Verbindung stehenden Nebenleistungen vom Käufer 6%.

b) Erbbaurecht Bei Bestellung bzw. Übertragung von Erbbaurechten berechnet vom auf die gesamte Vertragsdauer entfallenden Erbbauzins, zahlbar vom Erbbaurechtsnehmer 6%.

c) An- und Vorkaufsrecht Bei Vereinbarung von An- und Vorkaufsrechten berechnet vom Kaufpreis bzw. Verkehrswert des Objektes vom Berechtigten 1%.

d) Vermietung und Verpachtung Bei Mietverträgen 2-Netto-Monatsmieten vom Auftraggeber und

bei Vereinbarungen von Optionen hinsichtlich Fläche oder Laufzeit bzw. bei Vormietvereinbarungen 1,6-Netto-Monatsmieten.

Die vorstehend genannten Provisionssätze verstehen sich jeweils zzgl. Mehrwertsteuer in der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe.

  1. Tätigwerden für Dritte

Wir sind berechtigt auch für den anderen Vertragsteil entgeltlich oder unentgeltlich tätig zu werden.

  1. Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadenersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

  1. Salvatorische Klausel

Für den Fall, dass eine der vorstehenden Regelungen rechtsunwirksam sein oder werden sollten, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Regelungen nicht berührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem Zweck der unwirksamen Regelungen in wirtschaftlicher Hinsicht am nächsten kommt.

Sollten sich Lücken in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen herausstellen, so sind die Parteien verpflichtet, diese Lücken durch eine Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn entspricht.

  1. Schriftform/Klausel

Irgendwelche Nebenabreden zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestehen nicht. Zusätzliche Regelungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für alle Vereinbarungen, dass die Schriftformklausel aufgehoben werden soll.

  1. Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht als vereinbart. Gerichtsstand ist das Landgericht Berlin.